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FAQ

Schwangerschaft und die Detensor®-Produkte

Oft werden wir gefragt ob man während der Schwangerschaft noch auf der Detensor® Liegeorthese® 18 % liegen darf.

Generell ist ein Liegen auf der Liegeorthese® 18 % in der Schwangerschaft sogar vorteilhaft für das Kind. – Das Kind profitiert beispielsweise davon, dass Lymphe und das komplette Organsystem gut arbeiten. Das Lungenvolumen und die Mirkrozirkulation werden verbessert, was auch eine bessere Sauerstoffversorgung für das Kind bedeutet.

Es ist möglich, je nachdem wo das Kind liegt, dass durch dessen Position die Mutter nicht flach liegen kann. Hier ist es möglicherweise angenehmer, wenn der Kopf und Halswirbelbereich etwas erhöht liegt. (Durch Einlegen eines Keiles, eines Kissens, eines Handtuchs oder eines Ordners unter das Rückenteil der Liegeorthese®.)

Osteoporose und die Detensor®-Produkte

Bei Osteoporose „Normalbefund“ ist der Einsatz folgender Detensor® Produkte möglich:
Liegeorthese® 18%, Liegeorthese® 5%, Matratzenauflage Fibrotop, Funktioneller Cervikalsupport, Sitzorthese vertikal, Sitzorthese horizontal.

Bei Osteoporose „Grad 0“ ist der Einsatz folgender Detensor® Produkte möglich:
Liegeorthese® 18%, Liegeorthese® 5%, Matratzenauflage Fibrotop, Funktioneller Cervikalsupport, Sitzorthese vertikal, Sitzorthese horizontal.

Bei Osteoporose „Grad 1“ ist der Einsatz folgender Detensor® Produkte möglich:
Liegeorthese® 5%, Matratzenauflage Fibrotop, Funktioneller Cervikalsupport, Sitzorthese vertikal, Sitzorthese horizontal.

Bei Osteoporose „Grad 2“ ist der Einsatz folgender Detensor® Produkte möglich:
Matratzenauflage Fibrotop, Funktioneller Cervikalsupport, Sitzorthese vertikal, Sitzorthese horizontal.

Bei Osteoporose „Grad 3“ ist der Einsatz folgender Detensor® Produkte möglich:
Matratzenauflage Fibrotop, Funktioneller Cervikalsupport, Sitzorthese vertikal, Sitzorthese horizontal.

FAQ-T-Wert-Frakturen-Klassifikation-WHO

Skoliose und die Detensor®-Produkte

Seit 1978 haben wir durchweg positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Skoliose-Varianten in der Anwendung der Liegeorthese® 18% sammeln können.
Durch den Beckenschiefstand der praktisch bei fast jedem Menschen vorhanden ist, gibt es eine leichte seitliche Wirbelsäulenverschiebung (Thorakale Skoliose) im Bereich von Th 6 bis Th 12 .

Mit konsequenter täglicher Anwendung der Liegeorthese® 18% und auch der Veränderung des eigenen Bewegungsstereotypen (überwiegendes stehen auf einem Bein  – siehe Beckenschiefstand) in der Form, dass Sie immer nur auf zwei Beinen stehen, lassen sich in wenigen Wochen schon Normalisierungen feststellen. Nach ca 8 Wochen täglichem Liegen auf der Liegeorthese® 18% und gleichzeitiger Beschwerdefreiheit führen wir bei uns (MKV-Detensor, Rückersdorfer Str. 28, 90552 Röthenbach) gerne einen Beinlängenausgleich durch. Vereinbaren Sie hierfür bitte einen Termin. Sie liegen bei uns ca. 45-60 Minuten und vor dem Aufstehen wird der Ausgleich durchgeführt.

Auch bei Fällen von hochthorakaler Skoliose im Bereich Th2 bis Th6 und bei der Lumbalen Skoliose im Bereich von L1 bis L4 hat sich der Einsatz der Liegeorthese® 18% nach einigen Wochen bewährt.

Bei der Progredienten Skoliose (seitlich und gedreht), die bereits im Kindesalter ihren Ursprung hat und in der Pubertät „aufblüht“, haben wir auch positive Erfahrungen sammeln können.
Von Kindern und Jugendlichen wird nach dem ersten Liegen auf der Liegeorthese® 18% (ohne Korsett) bereits schon eine Verbesserung wahrgenommen.
Einige Fälle von Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren mit progredienter Skoliose von 38° bis 60° haben von Verbesserungen berichtet, bzw. liegen hier auch Röntgenbilder [vorher/nachher] vor.
Bei täglicher Anwendung der Liegeorthese® 18%, muss man mit mindestens ca 3-6 Monaten rechnen für sicht- und auch spürbare Veränderungen.
Wir stehen während dieser Zeit immer gerne für ein Gespräch zur Verfügung, um evtl. Liegezeiten zu ändern etc. Rufen Sie uns einfach an  0911/25588992

Mit der kombinierten Anwendung von 1x täglichem Liegen auf der Liegeorthese® 18% und der nächtlichen Lagerung auf der Liegeorthese® 5%  (ohne Korsett) ist der Zeitraum für sicht- und spürbare Veränderungen um einiges kürzer.

ADHS und die Detensor®-Produkte

Bei Kindern und Jugendlichen haben die Eltern berichtet, dass bereits nach einem Zeitraum von 4 Wochen (1 x täglich; individuell ca. 30 bis 45 Minuten) Liegen auf der Liegeorthese® 18% eine Ritalindosierung nicht mehr notwendig war. Alle haben sich normalisiert und konnten sich besser konzentrieren. Das Sozialverhalten hat sich gebessert.

Bei Erwachsenen ist ebenfalls nach einigen Wochen mit der Liegeorthese® 18% eine spürbare Verbesserung festzustellen. Speziell wurde berichtet, dass der Schlaf  tiefer bzw. entspannter war und sie sich morgens ausgeruhter fühlten. Ebenfalls wurde über eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit berichtet.

Anmerkung: Einige haben nach ca 3 Monaten mit dem Liegen pausiert und stellten fest, dass sich nach etwa 4 Wochen ohne Liegeorthese® 18% der Zustand wieder verschlechterte.

Meist haben sich die Eltern der Kinder als auch die betroffenen Erwachsenen dafür entschieden eine Liegeorthese® 5% oder eine Matratzenauflage Fibrotop für das Bett anzuschaffen. Dann stabilisierte sich der Zustand dauerhaft.

Beckenschiefstand / Beckenverdrehung (seitlich) und die Detensor®-Produkte 

Mit einem minimalen Beckenschiefstand werden wir geboren. Durch das Stehen auf überwiegend einem Bein prägt sich dieser langsam von ca 2 mm auf 1-2cm (abends) aus.
Der Beckenschiefstand wird auch gerne als „zu kurzes Bein“ bezeichnet bzw. diagnostiziert.
Der Kopf eines Erwachsenen wiegt ca. 5-8 kg. Sobald wir das Laufen beginnen, registriert unser Gleichgewichtssinn kleinste Veränderungen der Kopfposition durch den Beckenschiefstand. Mit Hilfe von Muskeleinsatz soll unsere Kopfposition dann normalisiert werden, denn der Kopf sollte immer mittig sitzen, sodass wir gerade herumlaufen können.
Dies hat zur Folge, dass unsere Muskulatur unseres Körpers immer mehr in einen asymmetrischen Zustand kommt. Gleichzeitig fördern wir diesen Zustand durch unser „einseitiges“ Stehen.
Unsere Muskulatur wiederum addiert jegliche neue Muskelausgleichsarbeit auf ein bestehendes Programm auf – sodass wir morgens nach dem aufstehen ziemlich gerade vor dem Spiegel stehen – während wir abends schon ziemlich „krumm“ wirken.
Die therapeutischen Maßnahmen halten oft nicht lange an, denn unser Muskelprogramm arbeitet die Arbeitsschritte einfach ab.
Auf der Liegeorthese 18% ist der Beckenschiefstand aufgrund der Tiefenentspannung der Muskulatur bereits nach einigen Malen Liegen quasi ausgeglichen.
Leider wird eine Normalisierung nicht lange anhalten, denn dazu muss sich auch das Stehverhalten normalisieren. Erst wenn wir dauerhaft auf zwei Beinen stehen,  ist der Beckenschiefstand langfristig behoben.

Die Beckenverdrehung (Beckenrotation) resultiert letztendlich aus dem Umstand, dass wir aus Schmerz-Schonhaltung unser „normales“ Stehbein nicht mehr nutzen und auf dem anderen Bein zu stehen beginnen.  Unser Gleichgewichtssinn ist damit nicht ganz einverstanden und letztendlich wird das Becken seitlich durch die Muskulatur verdreht.

(Beispiel:  Beckenschiefstand rechts – bedeutet das rechte Bein ist optisch kürzer, die Schulter rechts ist niedriger und der Kopf neigt sich gegen Abend leicht nach rechts. Das Stehbein wäre rechts. Sollte ich einen Schmerz am rechten Bein/Fuß haben, stelle ich mich auf das linke. Aus diesem Grunde wird dann von der Muskulatur der linke Beckenkamm nach vorne geschoben.  Das linke Bein würde jetzt bei Vermessung KÜRZER erscheinen.)

Eine Beckenrotation kann folgendes verursachen: Blasenkontrollschwäche, Prostataprobleme, Ischiasschmerzen, Iliosakralgelenk verrutscht, LW 4/5 verrutscht öfters, HWS Probleme

Bereits nach ca. 15 Minuten Liegen auf der Liegeorthese 18% ist die Beckenrotation normalisiert – hier gilt ebenso – diese Normalisierung kann nur beibehalten werden, wenn wir mit zwei Beinen auf der Erde stehen. (durch einseitiges Stehen wird diese immer wieder aktiviert, und die Probleme können nicht beseitigt werden).

Anmerkung:
Immer wieder stellen wir fest, dass eine Absatzerhöhung oder Erhöhungseinlage „verordnet“ wird. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass KEINE Beckenrotation vorliegt, denn wenn dies der Fall ist, bekommen sie eine Absatzerhöhung auf dem „optisch längeren“ Bein – was in relativ kurzer Zeit zu massiven Problemen führen kann.